Lust auf Zusammenarbeit?
Ich suche Hebammen in Leipzig, die Lust auf fachlichen Austausch, solidarische Zusammenarbeit und eine evidenzbasierte, queerfeministische Hebammenarbeit haben.
Liebe Kolleg*innen,
Ich würde gerne andere Hebammen aus Leipzig kennenlernen, die ebenfalls freiberuflich arbeiten oder sich das für die Zukunft vorstellen können und Lust haben, sich zu vernetzen, auszutauschen und zusammenzuarbeiten.
In meiner Arbeit ist es mir wichtig, möglichst evidenzbasiert zu arbeiten und dabei eine queerfeministische, machtkritische und diskriminierungssensible Haltung einzunehmen. Ich wünsche mir ein Netzwerk von Kolleg*innen, die ähnliche Werte teilen und Lust haben, gemeinsam über eine gute, solidarische Hebammenarbeit nachzudenken.
Gleichzeitig weiß ich selbst noch vieles nicht und habe noch viel zu lernen.Ich möchte meine eigene Haltung und meine gesellschaftliche Position reflektieren, offen für andere Perspektiven bleiben und auch bereit sein, eigene Sichtweisen zu hinterfragen.
Mir geht es nicht darum, schon alles richtig zu machen, sondern darum, gemeinsam zu lernen und uns gegenseitig weiterzubringen.
Dazu habe ich schon einige Ideen im Kopf:
Solidarische Vertretung: Uns bei Urlaub, an Wochenenden oder bei anderen Ausfällen gegenseitig vertreten und gemeinsame fachliche Grundlagen entwickeln - zum Beispiel zur Stillberatung im frühen Wochenbett, zur Gewichtszunahme, zu Zufütterungsmethoden oder zum Vorgehen bei Ikterus und ambulanter Geburt.
Gut aufeinander abgestimmt arbeiten: Klientinnen auch bei einer Vertretung möglichst gut begleiten, etwa durch gemeinsame digitale Dokumentation und abgestimmte Empfehlungen zu Themen wie Stillen und Ernährung des Kindes.
Uns gegenseitig stärken: Fachliche Fragen und Unsicherheiten teilen, uns eine zweite Meinung einholen, Familien bei Bedarf gemeinsam oder im Wechsel betreuen und uns auch emotional unterstützen. Besonders wichtig ist mir, dass sich auch queere Personen und Menschen, die Rassismus erfahren, bei einer Vertretung möglichst sicher und gut aufgehoben fühlen.
Gemeinsam weiterdenken und lernen: Räume für Austausch zu fachlichen und berufspolitischen Themen schaffen - mit einer evidenzbasierten, machtkritischen und diskriminierungssensiblen Perspektive.
Und noch ein bisschen weiter geträumt: Wie schön wäre es, irgendwann ein Hebammenkollektiv mit gemeinsamer Praxis oder vielleicht sogar ein kleines queerfeministisches Gesundheitszentrum aufzubauen - zusammen mit Hebammen und anderen Fachpersonen und mit Raum für unterschiedliche Beratungs-, Unterstützungs- und Vernetzungsangebote.
Das sind erst einmal Ideen und Zukunftsvisionen, keine fertigen Pläne.
Ich bin genauso neugierig darauf, was euch beschäftigt, welche Erfahrungen und Wünsche ihr mitbringt und was daraus gemeinsam entstehen könnte.
Dafür muss niemand schon ein fertiges Konzept im Kopf haben oder auf jede fachliche und politische Frage eine Antwort wissen.
Ich fände es schön, einen Raum zu schaffen, in dem wir voneinander lernen, Fragen stellen, auch mal uneinig sein und gemeinsam wachsen können.
Ich selbst bin weiß und cisgeschlechtlich und möchte mich damit auseinandersetzen, welche Privilegien damit verbunden sind.Mir ist wichtig, dazuzulernen und Menschen zu unterstützen, die Diskriminierung erfahren.
Kontakt
Wer hat Lust, sich ganz unverbindlich zu treffen, kennenzulernen, auszutauschen und gemeinsam ein bisschen weiterzudenken?
Evidenzbasierte, queersensible und feministische Hebammenbegleitung in Leipzig
Beratung
+49 157 377 38 615
Sprechzeiten: Mo-Fr 9-14 Uhr.
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